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Digitalisierung ist in aller Munde, das Smartphone aus dem täglichen Leben nicht mehr wegzudenken. Durch den dauernden Umgang mit dem Internet werden mögliche Gefahren, sofern sie überhaupt bekannt sind, einfach ausgeblendet. Gerade Jugendlichen, die mit dem Internet aufwachsen, ist oft nicht bewusst, welche Konsequenzen ein allzu sorgloser Umgang mit dem Internet haben kann. Dem möchte die Realschule Schöllnach entgegenwirken und deshalb wurde Hauptkommissar Günther Nebel von der Polizeiinspektion Deggendorf eingeladen, der auf diesem Gebiet ein ausgewiesener Experte ist. In einem vierstündigen Vortrag erklärte er den fünf 6. Klassen zuerst, was das Internet ist und dass mittlerweile auch Häuser, Atomkraftwerke und sogar Herzschrittmacher mit dem Internet verbunden sind. Dann ging er auf die richtige Einstellung des Smartphones und den PC ein. So sollen zum Beispiel unbedingt Wlan und Bluetooth immer ausgeschaltet werden. Im weiteren Verlauf wurden auch die Gefahren, die die diversen Messengerdienste wie What`sApp und die sozialen Netzwerke wie Facebook, Instagram und Snapchat bergen, genau beleuchtet. Auch das Problem des Cybermobbings und Sextings sowie deren rechtliche Konsequenzen wurde intensiv besprochen. Seine Erläuterungen wurden immer wieder durch aktuelle Fälle belegt oder durch Videos veranschaulicht, wodurch bei den Sechstklässlern, die auch eifrig Fragen stellten, ein Denkprozess angeregt wurde, ob wirklich alles, was möglich wäre, unbedingt so bedenkenlos genutzt werden sollte. Fakt ist: Das Internet vergisst nichts und stellt beileibe keinen rechtsfreien Raum dar. Gefahren lauern beim Umgang damit überall und die größte Schwachstelle ist immer der Benutzer. Deshalb ist es so wichtig, dass man die Jugendlichen für die Gefahren sensibilisiert, so dass sie lernen, genau hinzuschauen und Vorsicht walten zu lassen.

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